TanzMiró
(Uraufführung)
Eine Hommage an den Maler Joan Miró von Jutta Wörne
nach einem Libretto von Hermann Bareis
zu Musik von Erik Satie u.a.
Choreographie:
Jutta Wörne
Bühnenbild: Wolfgang Kurima
Rauschning
Kostüme: Sonja Hesse
Premiere
am 17. 03. 2006
Das Ballett „TanzMiró“ erweckt die farbigen und
verspielten Bilder von Joan Miró, dem
spanisch-katalanischen Maler (1893-1983) zum Leben.
Seine Bilder, die voller Humor, Natur, Verspieltheit und
manchmal auch voller Furcht und Wut sind, werden beim
längeren Betrachten lebendig, und manche beginnen sogar zu
tanzen.
„Wie dachte ich mir all die Ideen für meine Bilder
aus? Nun, ich kam spät nachts in mein Atelier in der Rue
Blomet zurück und ging zu Bett, manchmal ohne etwas zu
Abend gegessen zu haben. Ich sah Dinge, ich hielt sie in
meinem Notizbuch fest. Ich sah Erscheinungen an der
Decke...“ Mirós Bilder sind der momentanen
Wahrnehmung und Assoziation, der Allmacht des Traums und
dem willkürlichen Spiel der Gedanken verpflichtet. Das
brachte ihn inhaltlich der Literatur der Surrealisten nahe.
Seine Bilder geben Raum für Meditation, aber die von ihm
gesetzten Akzente führen die sinnliche Wahrnehmung immer
wieder auf einen Punkt.
Wo Miró die Bewegung ins Bild bringt, bringt das Ballett
„TanzMiró“ das Bild in die Bewegung, garniert
mit Musik aus Joan Mirós Schaffenszeit.
Eine tänzerische Reise durch Mirós Bilder mit Poesie, Humor
und Gefühlen nach dem roten Punkt – ist es das Herz,
ein Ball oder sogar die Liebe?
Produktionsfotos
Kritik im Tanznetz