ROMEO UND JULIA
Ballett von Sergej Prokofjew in vier Akten und einem Epilog
Bearbeitung John Longstaff
Musikalische Leitung: Markus L. Frank/ Pit Uhden
Choreographie: Steffen Fuchs
Bühne: Wolfgang Kurima Rauschning
Kostüme: Anja Schulz
Premiere am 24.10.2008
Mit ihrem Tod wurden sie unsterblich, die beiden Liebenden von Verona. Romeo und Julia, die Kinder der seit Generationen bis aufs Blut verfeindeten Häuser Montague und Capulet, haben sich auf einem Ball kennen gelernt. Am Balkon gestehen sie sich ihre Liebe. Schnell heiraten sie heimlich, denn bei ihren Eltern hat ein Graf um Julias Hand angehalten. Doch die Hochzeitsnacht, die mit dem Gesang der Lerche endet, ist auch ihre letzte Nacht. Romeo ist wegen eines Mordes verbannt worden. Der Plan, dass Julia ein Gebräu trinkt, das ihren Tod vortäuscht – und sie so einer zweiten Heirat entzieht – erreicht ihn nicht. So wähnt er sie tot, und die Tragödie nimmt ihren Lauf.
Seit ihrer Entstehung hat Shakespeares Geschichte der beiden Jugendlichen, die mit ihrem Tod ihre Familien versöhnt haben, immer wieder zu neuer Interpretation herausgefordert. Die von Sergej Prokofjew 1938 komponierte Ballettmusik gehört zweifellos zu den schönsten Auseinandersetzungen mit dem Stoff. Sein Ballett „Romeo und Julia" ist ein Klassiker des Genres. Die Herausforderung ist groß, die Bedingungen sind hervorragend: Es gibt kaum ein Ensemble, in dem die jungen Tänzer den Liebenden vom Alter her so nahe kommen wie in der Ballettkompanie des Theaters Nordhausen.
Ballettdirektorin Jutta Wörne hat für die Choreographie mit Steffen Fuchs einen Künstler eingeladen, bei dem sich die jugendliche Frische, wie sie Romeo und Julia eigen ist, mit künstlerischer Erfahrung verbindet, wie sie das Meisterwerk Prokofjews erfordert.
Produktionsfotos