Nach der Premiere von BEAT!
21.11.2008
BEAT!
Ein Ballettprojekt mit der Ballettkompanie und Schülerinnen und Schülern
Der Lokale Aktionsplan der Stadt Nordhausen finanziert mit Mitteln des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ ein einmaliges Projekt: Seit September probt eine Gruppe von 16 Schülerinnen und Schülern der Nordhäuser Regelschulen, Gymnasien und des Förderzentrums Pestalozzi mit Ballettdirektorin Jutta Wörne an einer Choreographie.
Im November ist die Ballettkompanie dazu gestoßen. Jetzt tanzen Laien und Profis gemeinsam. Höhepunkt ist eine Vorstellung im Theater Nordhausen, in der sich zeigt, was die Nordhäuser Schülerinnen und Schüler zu sagen haben – und das ganz ohne Worte, denn alles auf der Bühne hat seine eigene Sprache, die ohne Worte auskommt. Selbstverständlich gibt es dazu auch junge Musik.
BEAT!: 5. Dezember, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
23.08.2008
Ballett beginnt die neue Spielzeit mit Gala
Bekannte und besonders beliebte Stücke wie Jutta Wörnes Pas de deux „Abschied“, mit dem die Kompanie im Rahmen des internationalen Festivals TanzArt ostwest glänzte, und Ausschnitte aus dem letzten Kammertanzabend „Momente getanzter Art“ stehen auf dem Programm. Die Tänzerinnen und Tänzer geben auch einen Ausblick auf die erste große Ballettpremiere der Spielzeit, das klassische Ballett „Romeo und Julia“ in der Choreographie von Steffen Fuchs.
Zur Ballettgala – bisher unter dem Titel „BallettAufTakt“ bekannt – gehört traditionell, dass Ballettdirektorin Jutta Wörne und Intendant Lars Tietje, die durch das Programm führen werden, neue Mitglieder der Kompanie vorstellen. In diesem Jahr werden drei neue Gesichter die internationale Kompanie bereichern. In Interviews werden sie und die bereits bekannten Tänzer von ihrem Werdegang und ihren Erfahrungen als Balletttänzer erzählen, so dass die Zuschauer sie von einer etwas privateren Seite erleben können.
Die Ballettgala findet am 13. September um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. Dies ist zugleich auch der erste „Theatertag“ der neuen Spielzeit: Die Karten für die Gala kosten auf allen Plätzen nur zehn Euro.
25.06.2008
Die Absinthtrinkerin
Choreographie: Jutta Wörne
Konzept: Anja Eisner
Musik: Jean Sibelius
Es tanzt: Tara Yipp
Gerade hat sie ihre rechte Hand um ihren linken Arm gelegt – oder tat sie das schon vor einer Stunde?
In ihrem Körper ist eine ganze Welt konzentriert. Sie ist allein, aber keine Alleingelassene.
Eine, die sich selbst bestimmen will, aber nichts zu bestimmen hat. Sie ist unten, aber nicht tot.
Sie genießt ihr Leiden und gibt sich Abend für Abend dem lebendigen Moment des Rauschs der grünen Fee hin.
Zu sehen ist die jüngste Choreographie von Jutta Wörne im Rahmen des Kammertanzabends „Momente getanzter Art“.
Am 26./27.6 und 3./5.7, 19.30 Uhr im Theater unterm Dach im Theater Nordhausen,
sowie bei der Picasso Ausstellung am 28.6., 18 Uhr im Kunsthaus Meyenburg.
07.04.2008
16.-18. April: TANZART OSTWEST 2008
im Theater Nordhausen
„TanzArt ostwest“ wurde um die Jahrtausendwende als ein gesamteuropäisches Kulturkonzept initiiert. Die „TanzArt“ zeigt als Festival in Ost- und Westeuropa unterschiedliche choreographische Entwicklungen und Tendenzen im wechselweisen Austausch von Choreographien; Tänzer und Choreographen lernen sich kennen und, was besonders wichtig ist, Theaterbesucher haben die Möglichkeit, zeitgenössische Tanzkunst in der Verschiedenheit choreographischer Handschriften zu erleben:
Eröffnet wird die „TanzArt ostwest“ mit dem Ballett „Midnight Tango – Die Stunde Null“ in der Choreographie von Tindaro Silvano in einer Aufführung des gastgebenden Theaters Nordhausen. Am Donnerstag, dem 17. April, verwandelt sich das Theater unterm Dach zur Kammertanzbühne und am Freitag erleben Sie im großen Haus eine "Gala TanzArt ostwest" mit allen Beteiligten!
Melanie Venino wird der am weitesten gereiste Gast zur „TanzArt ostwest“ in Nordhausen sein. Die Tänzerin, Choreographin und Dozentin für Zeitgenössischen Tanz kommt aus Valencia (Spanien) und setzt tänzerisch die Suche nach einem Grund, nicht zu gehen, um. Die „Compagnie Irene K.“ aus dem belgischen Eupen zeigt eine vom surrealistischen Maler Max Ernst angeregte Choreographie. Ihr Thema ist „Verwandlung“. Gespannt sein darf man auf „The Studio Of Physical Theatre“ Warschau/Bytom. Die Idee des Studios ist es, eine neue Ästhetik des Körpertheaters zu entwickeln. Sie soll die intellektuelle Haltung der Theaterschaffenden mit psychosomatischen menschlichen Strukturen vereinen!
Die Tänzerin Gudrun Lange, die seit 2003 auch als Choreographin arbeitet, steht ausschließlich für modernen Tanz, den sie in Rotterdam und New York studiert hat. Sie ist freiberuflich – oft mit Jugendlichen – tätig, reist zu uns aus Düsseldorf aber mit einem Solo an. Die anderen Gäste zur „TanzArt ostwest“ sind fest an Theatern engagiert. Ausschnitte aus aktuellen Choreographien ihres Repertoires zeigen die Gregor Seyffert Compagnie Dessau vom Anhaltischen Theater, das Tanztheater des uns benachbarten Landestheaters Eisenach, die Tanzcompany Gießen des dortigen Stadttheaters, die Tanztheater-Company des Theaters Görlitz und das Ballett des Theaters der Stadt Koblenz.
Die nun schon im vierten Jahr von Jutta Wörne geleitete Ballettkompanie des Theaters Nordhausen erhielt von unseren Gästen zur „TanzArt“ inzwischen auch Einladungen, dort aufzutreten.
„TanzArt ostwest“ wurde um die Jahrtausendwende als ein gesamteuropäisches Kulturkonzept initiiert. Die „TanzArt“ zeigt als Festival in Ost- und Westeuropa unterschiedliche choreographische Entwicklungen und Tendenzen im wechselweisen Austausch von Choreographien. Tänzer und Choreographen lernen sich kennen und – was besonders wichtig ist – Theaterbesucher haben die Möglichkeit, zeitgenössische Tanzkunst in der Verschiedenheit choreographischer Handschriften zu erleben.
16.10.2007
Die Heilige
Ballett von Jutta Wörne (Uraufführung)
Musik von C. René Hirschfeld
Libretto von Kerstin Weiß
Musikalische Leitung; Hiroaki Masuda
Choreographie: Jutta Wörne
Bühne: Wolfgang Kurima Rauschning
Kostüme: Lucia Maria Tunas Castro
Premiere am 26.10.2007
Weitere Informationen
11.09.2007
Jutta Wörne erhält den 1. Nordhäuser Theaterpreis

Gestiftet wurde die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung von der Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen. Mit dem Preis soll jährlich ein Künstler für seine Arbeit am Theater Nordhausen geehrt werden.
Die erste Preisträgerin ist Jutta Wörne, die die Ballettkompanie des Theaters seit August 2004 als eine der jüngsten Ballettdirektorinnen Deutschlands leitet. Mit ihren Choreographien - dazu gehörten "Generation 80's", "Macht der Bilder", "TanzMiró" und "ReqieMozarTanz" - hat sie anspruchsvolle, vielfältige und beliebte Ballettabende geschaffen.
In seiner Laudation lobte Landrat Claus auch ihr Gespür für die Auswahl von Gastchoreographen für Produktionen wie "Coppélia" und "Dancing & Romancing".
Als nächstes ist die Arbeit der Preisträgerin am kommenden Samstag, 15. September, um 19.30 Uhr im BallettAufTakt zu bewundern, mit dem sich das Ballettensemble seinen Zuschauern präsentiert. Am 26. Oktober folgt dann die Premiere des Balletts "Die Heilige", mit dem Jutta Wörne und ihre Tänzerinnen und Tänzer die Geschichte der heiligen Elisabeth von Thüringen erzählen.
www.theater-nordhausen.de