Macht der Bilder
(Uraufführung)
Ein modernes Ballettmärchen von Jutta Wörne
nach einem Libretto von Hermann Bareis
Musik von Dmitri Kabalewski, Witold Lutoslawski und Alfred Schnittke
Choreographie: Jutta Wörne
Bühnenbild: Frank Olle
Kostüme: Sonja Hesse
Premiere am 29. 04. 2005
In diesem Ballett wird die Geschichte zweier Welten an einem mystischen Ort
in der Zeit Jetzt nach Morgen erzählt. Die Welt der Bilder ist erdig,
fest, farbig und klar definiert, die "Welt der Gedanken" erscheint klar,
flüchtig, pastellfarben und gläsern. Beide Welten haben ihre Berechtigung
und zwischen ihnen herrscht eine gesunde Balance bis Ibo, der neue
Herrscher der Welt der Bilder, das Gleichgewicht zu seinen Gunsten
verschieben will.
Die unterschiedlichen Musikstile der Komponisten unterstützen die Erzählung
des Balletts. So stellt die Musik Kabalewskis, deren Melodien auch
einfachsten Hörerwartungen entsprechen, die Welt der Bilder dar. Die Musik
Lutoslawskis ist eher ein Hörerlebnis, das dem Denken und der Flüchtigkeit
des Raumes entspricht. Schnittkes Concerto grosso Nr.1 spiegelt die Welt
zwischen den beiden, lässt Begreifbares und nicht Begreifbares musikalisch
entstehen. Somit wandern die Tänzer von Kabalewski, zu Lutoslawski via
Schnittke.
Produktionsfotos
